Aktuelle Forschungskoordination & Transdisziplinärer Transfer
Internationale Projektkoordination (Erasmus+) Als Hauptverantwortlicher und Koordinator (Dr. Mustafa Bilgin, UDE) leite ich derzeit die internationalen Forschungsprojekte Robots4Inclusion und Future-STEM-Hub. Unsere transdisziplinäre Arbeit zeichnet sich durch ein sehr partnerschaftliches, freundschaftliches Verhältnis aus, bei dem wir länder- und disziplinübergreifend voneinander lernen. Mein enges Kooperationsnetzwerk umfasst Forschungseinrichtungen und Bildungspartner aus ganz Europa:
- Finnland: Prof. Dr. Piia Näykki (University of Jyväskylä)
- Litauen: Prof. Dr. Viktorija Čepukienė
& Prof. Dr. Kristina Žardeckaitė-Matulaitienė (Vytautas Magnus University) - Spanien: Montserrat Renedo & Monica Moreno (M&M Profuture Training)
- Irland: Paul Murray & Áine Murray (Foyle Internship Europe Limited)
- Türkei: Prof. Dr. Oktay Şahbaz (Dumlupınar University)
& Turan Özcan (Kutahya Il Milli Egitim Mudurlugu) - Portugal: Angelina Presa (Coopetape)
- Bulgarien: Borislava Zaharieva-Tomova (Tetra Solutions Ltd.)
Forschungstransfer & Aktive Schulkooperationen in NRW
Um wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Bildungspraxis zu tragen, arbeite ich kontinuierlich und eng mit Lehrkräften und Partnerschulen in der Region zusammen:
Willy-Brandt-Gesamtschule, Castrop-Rauxel: Praktische Vermittlung und Vertiefung von Künstlicher Intelligenz und Robotik (unter anderem durch den Einsatz von Lego Education Spike).
Gesamtschule Bockmühle, Essen: Kooperation im Bereich der Künstlichen Intelligenz für das Future-STEM-Hub-Projekt und den Auf- und Ausbau lokaler Netzwerke für den Forschungstransfer.
Partnergrundschulen in Essen und Wesel: Gemeinsame Umsetzung der schulischen Interventionen für Robots4Inclusion in direkter Zusammenarbeit mit den Lehrkräften, unter anderem durch den Einsatz des Roboters TOKADI im Unterricht.
Förderschulen Sehen, Köln und Dortmund: Gemeinsame Konzeption und Durchführung von inklusiven Programmier-Workshops (ScratchJr Tactile) für Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Sehen. Dieser Wissenstransfer in die Praxis (Primar- und Sekundarstufe) fand in enger, kollegialer Zusammenarbeit (mit Sinan Aslan und Kaan Unal) statt. Die empirischen Erkenntnisse zum Abbau technologischer Barrieren und zur Stärkung des Selbstkonzepts durch haptische Programmierzugänge haben wir auf dem TUD Tag der Bildungsforschung präsentiert.
Persönliches Engagement in der Lehre: Es ist mir ein zentrales Anliegen, Studierenden den Zugang zu zukunftsweisenden Themen auch außerhalb des regulären Seminarraums zu ermöglichen. Im Masterseminar „Systemintegration technischer Systeme“ haben wir intensiv Konzepte zur „Künstlichen Intelligenz Unplugged“ erarbeitet. Um diese theoretischen Grundlagen durch greifbare Praxisbeispiele zu ergänzen, habe ich für die Teilnehmenden einen freiwilligen Ausstellungsbesuch zum Thema KI im Deutschen Museum in Bonn organisiert. Damit diese wichtige Erfahrung für die Studierenden schnell, unbürokratisch und barrierefrei realisiert werden konnte, habe ich die anfallenden Kosten dafür aus privatem Engagement selbst getragen. Ich danke allen Studierenden für die Teilnahme an dieser spannenden Ausstellung.

Inklusion und MINT-Förderung
Derzeit arbeite ich dran, junge Menschen für die technische und informatische Bildung zu interessieren. Hierbei fokussiere ich mich auf den Bereich der sonderpädagogischen Förderung und auf die Prinzipien der inklusiven Bildung. Damit mein Ansporn zu diesem Themenbereich nachvollzogen werden kann, empfehle ich unsere Publikation „Wie wirkt sich technologische Marginalisierung auf den Zugang zur digitalen Bildung und auf das Wissen aus?“ [Externer Link].
Ehrenamtlicher Vertrauensdozent, seit 2021
Ich bin ehrenamtlicher Vertrauensdozent an der UDE (Universität Duisburg-Essen) mit Migrationsgeschichte und ich bin Arbeiterkind. An der UDE kümmere ich mich gerne um Studierende bei der Begleitung, Beratung und beim Coaching in der Studieneingangsphase und während ihres individuellen Studienverlaufs. Ich helfe bei individuellen Fragen in verschiedenen Lebensbereichen, sei es im akademischen, bei persönlichen Herausforderungen oder bei der Karriereplanung.
Mein Studienstart LOSDENKER, November 2018
„Das interdisziplinäre Seminar „3D-Druck und Additive Fertigung“ kombiniert die Bereiche Konstruktion, Programmierung, Elektronik und Hardware miteinander. Studierende erhalten nicht nur einen Einblick in den 3D-Druck und die dazu gehörenden generativen Fertigungsverfahren, sondern entwickeln auch frei nach ihren Interessen selber Werkstücke, bei denen sie das Erlernte anwenden und weiterentwickeln können.“

Cronenberger Woche, 25.09.2018
Schülerinnen des Carl-Fulroth Gymnasiums in Wuppertal gewinnen mit eigens entwickeltem Brettspiel „The Professor’s Legacy“ einen 3D-Drucker für ihre Schule. Quelle: Externer Link. Auch die Westdeutsche Zeitung berichtete mit der Schlagzeile: „Schüler gewinnen Preis für selbstentwickeltes Spiel mit 3D-Druck“ Quelle: Externer Link

Westdeutsche Zeitung, 12.09.2018
„Wissenschaftler*innen über die Schulter gucken. Informieren und Mitmachen: Die Uni Wuppertal lud zum Tag der Forschung in die City-Arkaden.“ Quelle: Externer Link

Westdeutsche Zeitung, 17.07.2018
„Schüler lernen 3D-Druck kennen.“ „Jugendliche aus dem Bergischen Land werden ausgebildet, um ihr Wissen weiterzugeben. […] Auch die drei Dozenten des Seminars, Mustafa Bilgin, Dominic Fehlin und Julian Gaab, sind Feuer und Flamme für das nachhaltige Projekt. „Das ist hier für uns das Startprojekt, auf das noch viele andere folgen sollen. Deshalb wollen auch wir daraus lernen“, erklärt Doktorant Mustafa Bilgin und ergänzt, dass es bereits Anfang September mit den nächsten drei Schulen aus dem bergischen Städtedreieck weitergehen soll.“ Quelle: Externer Link

Blickfeld: CampusZeitung für Wuppertal, 14.02.2014
„Zu wenig Praxis – ein Kritikpunkt an den „alten“ Lehramtsstudiengängen. Mit zwei, drei mehrwöchigen Praktika war es in der Regel getan. Zu wenig fanden NRW-Bildungspolitiker: Heutige „Master of Education“-Studierende müssen ein fünfmonatiges Praxissemester absolvieren. Ein Job für Miete und Lebensunterhalt sei daneben nicht drin, sagen viele der angehenden Lehrerinnen und Lehrer. Sie sehen sich angesichts des unentgeltlichen Pflichtpraktikums mit Existenzängsten konfrontiert.“

Petition: Externer Link